{Süße Kleinigkeiten} Die 5-Uhr-Morgens-Cookies – Schokoträume werden wahr

Das aktuelle Thema von Kebo hat mich ein bisschen zum Nachdenken angeregt. „Typisch für….- zeigt mir eure kreative Seite“ klingt ja irgendwie nicht ganz nach mir. Aber dann ja doch. Backen hat ja auch was mit Kreativität zu tun… Und das ist mir aufgefallen, als ich über meine Backaktion am Montag nachdachte.

Wie versprochen, nun die (recht kurze) Story:
Mein heiß geliebter Mann ist nun für eine Woche auf Sylt zum Seminar und das hieß für mich: Montag Morgens um 4 Uhr klingelt der Wecker, damit ich mein Herzblatt noch an den Bahnhof fahren kann. Was tut man nicht alles… 🙂 Auf alle Fälle war ich kurz nach 5 Uhr wieder daheim und war ernsthaft am Überlegen, was ich nun tun sollte.

Und was soll ich sagen – statt mich für das Bett zu entscheiden, ist mir da wieder das Rezept von den Schokocookies eingefallen, was ich ja sowieso schon mal probieren wollte.
Also los!

Man nehme:
230g Dinkel-Vollkornmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
35g Backkakao
170g Butter, geschmolzen
150g brauner Zucker
70g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Ei
1 Eigelb
200g weiße Blockschokolade, zerkleinert

Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Kakao, Butter und allen Zucker verrühren, danach die Eier zugeben. Nun wird nach und nach das Mehlgemisch untergehoben und zuletzt die Schokoladensplitter hinzugefügt.
Das kommt nun alles auf ein Backblech und für 12-15 Minuten bei 160°C Umluft in den Ofen.
Bei mir sind es insegsamt 3 Bleche a 9 Kekse geworden. Da der Teig etwas fester ist, ich aber trotzdem große Cookies wollte, habe ich sie größer portioniert und schon vorher etwas mit dem Löffel platt gedrückt.

Danach fünf Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter ziehen. Und keine Angst, die sind noch so schwabbelig, wenn sie aus dem Ofen kommen, weil die Butter weich ist. Die Kekse werden schon noch fest – deswegen macht nicht den Fehler, und backt sie irrtümlicherweiße einfach weiter. Vertraut mir – morgens um 5 am besten! 😉

Wie ich nun also gebacken habe und das Ergebnis dann freudestrahlend per WhatsApp an meine Kollegin weiterschickte – natürlich dann zu einer etwas christlicheren Zeit – kam prompt zurück:
„Du backst um 5 Kekse?!“ Nachdem ich die Story erläutert hatte, kam nur noch:
„Auf sowas in der Art hätte ich auch selbst kommen können ^^“

Tja, das ist wohl dann eben typisch ich.

Liebste Grüße und einen schönen Tag noch
Eure Spirelli

PS: Das Telefon funktioniert wirklich noch – es ist unser Haustelefon 🙂

 

6 Kommentare

  1. Ich weiß nicht, ob ich um fünf Uhr aufstehen würde, um sie zu backen, wohl eher nicht, erst so ab halb sieben, aber die backe ich bestimmt mal nach, danke fürs Rezept. Klar ist auch backen kreativ 🙂
    Liebe Grüße, Kebo

  2. Das freut mich ja, dass es gut bei dir angekommen ist 🙂
    Glaub mir, ich bin auch nicht mit Absicht für die Kekse aufgestanden, aber wo ich dann einmal munter war, war es auch egal 😉
    Dann viel Spaß beim nachbacken, vielleicht höre ich ja von deinem Resultat 😛
    Liebe Grüße
    Elsa

  3. Sieht ja echt lecker aus!!!! Ich kenn das, wenn man so früh wach ist und diesen Tatendrang verspürt!:-) hab ein kleines Kind daheim und er liebt es uns früh aus dem Bett zu schmeißen!!! Lg birgit

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