{Brot&Brötchen} Dinkel-Roggen-Brot

Ich habe mich mal wieder getraut und einen neuen Sauerteig angesetzt – dieses mal mit Roggenmehl und eines der Brote, die ich gebacken habe, ist ein einfaches Dinkel-Roggen-Brot, was sich prima als Toastersatz eignet. Wir haben es schon mehrfach in den Toaster gesteckt und es hält sich jetzt auch schon seit über einer Woche und ich bin ein kleines bisschen begeistert 🙂

Roggensauerteigbrot

Eigentlich bin ich nicht mal wirklich der große Brotesser, muss ich gestehen – ich kann dem irgendwie nichts abgewinnen. Natürlich liebe ich auch eine Scheibe frisch gebackenes Brot mit Butter und Kräutern oder Salz drauf und auch den Duft, wenn wieder ein Brot im Ofen ist. Aber das alles in homöopathischen Dosen genügt mir, ich muss nicht jeden Tag eine Schnitte essen, um glücklich zu sein.

Sauerteig-Brot

Der Mann hingegen liebt sein “täglich Brot“ und schon allein für die Arbeit nimmt er doch gern Schnitten (Stullen, wie sagt ihr das?) mit, wenn ihn der Hunger überkommt. Dann packe ich ihm eine große Brotdose mit allem, was er futtern soll und so macht er sich dann auf den Weg.

Dieses Brot hier ist eher weniger ein Stullenbrot als eher ein Toastbrot, da es von der Krume her doch etwas lockerer und weicher ist – der Vorteil ist aber auch, dass es eben nicht so schnell trocken oder hart wird.

Sauerteigbrot-einfach

Ihr benötigt für 1 Kastenform des Dinkel-Roggen-Brot:

300g Roggenmehl
250g Dinkelmehl
1 Päckchen Trockenhefe
65g Anstellgut (Sauerteig)
1,5 TL Salz
300ml warmes Wasser (eventuell etwas mehr)

Rezept-Hannoveraner-Gerstenbrot-Brotrezept-mit-Sauerteig

Zubereitung des Brotes:

  1. Den Sauerteig muss man, wenn man ihn ganz neu zieht, 3 Tage vorbereiten. Dazu findet ihr bei Plötzblog einen ganz hervorragenden Beitrag, den ich euch hier verlinke.
  2. Mein Anstellgut habe ich am Abend vor dem Backtag aus dem Kühlschrank genommen und wieder aktiviert.
  3. Die Mehle mischt ihr dann mit der Hefe in einer großen Schüssel.
  4. Gebt dann den Sauerteig und das Wasser dazu und vermengt es erst grob.
  5. Dann kommt noch das Salz hinzu und nun sollte der Teig (am besten von einer Küchenmaschine) 5 bis 10 Minuten geknetet werden.
  6. Fertig geknetet kann der Teig abgedeckt ca. 45 Minuten gehen.
  7. Danach wird der Teig rund gewirkt und in eine Kastenform gegeben. Diese stellt ihr mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt an einen warmen Ort und lasst den Teig nochmals ca. 2 Stunden gehen.
  8. Den Ofen heizt ihr auf 250°C vor und schiebt in die untere Schiene ein tiefes Blech mit ca. 250ml Wasser drin.
  9. Den gegangenen Teig bestreicht ihr dann mit etwas Wasser, schneidet ihn schräg ein und gebt die Form auf mittlerer Schiene in den Ofen, dreht dabei aber die Temperatur auf 230°C Ober/Unterhitze.
  10. Nach weiteren 10 Minuten dreht ihr die Temperatur auf 190°C und lasst das Brot 45 Minuten ausbacken.
  11. Dann kann es aus der Form genommen und abgekühlt werden, oder ihr macht es wie wir und nascht direkt mal ein Stück warmes Brot 😉

Roggensauerteig-Brot

Es ist zwar ein kleines bisschen mehr Aufwand, aber mittlerweile glücken mir die Brote wirklich gut,das DInkel-Roggen-Brot ist der Beweis und es macht Spaß, unabhängig von Bäcker und Co sein zu können. Ich habe mir auch vorgenommen, mehr Brötchen selber zu backen, gerade auch für ein Sonntagsfrühstück, da hat mich die liebe Jenny erst wieder mit ihren tollen Frühstücksbrötchen inspiriert. Ich werde sehen, was sich alles noch machen lässt. Aber ich kann nur sagen, dass ich echt, gerade jetzt, wo ich auch meine Küchenmaschine habe (ich habe sie euch in die Ausstattung gepackt) glücklich bin, nicht mehr selbst kneten zu müssen und wirklich super Teige hinbekomme.

Ich bin schon an den nächsten Brotprojekten und werde euch natürlich auch von den folgenden Rezepten berichten, wenn sie gelingen! Apropos gelingen, schaut gleich mal noch bei Sigrid vorbei, sie hat heute auch ein super tolles Brotrezept gepostet – mit Urkorn und natürlich Sauerteig!

Bis dahin habt noch eine schöne Woche!

Alles Liebe
Eure Elsa

Einfaches Sauerteigbrot nach Art des Hannoveraner Gerstenbrot - Roggensauerteig

4 Kommentare

  1. Liebe Elsa,
    ich sage mir immer, esse weniger Kohlenhydrate, aber das funktioniert nur sehr schlecht. Denn ich esse zu gerne Brot, vor allem das selbstgebackene Brot. Und an deinem Stullenbrot könnte ich gar nicht vorbeigehen, es sieht so lecker aus.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    1. Ach liebe Sigrid, das ist ja nett von dir – vielen Dank ♥ Das geht mir bei anderen Sachen so, zu Weihnachten zum Beispiel sind es Kekse^^
      Aber es darf ja jeder seine Schwächen haben 😉
      Ganz liebe Grüße ♥

    1. Danke Diana, ja ich habe auch lange mit mit gehadert, aber es lohnt sich echt… Es bleibt länger frisch und schmeckt einfach nochmal anders 🙂
      Ganz liebe Grüße ❤️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.